LVT 2018 in Karlsruhe – Die Anmeldung läuft!

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TÜREN ÖFFNEN – so lautet das Motto der nächsten Landesvolontärstagung am 1. und 2. Februar 2018 in Karlsruhe. Ab heute könnt Ihr euch dafür anmelden. Anmeldeschluss ist der 22. Dezember.

Solltet Ihr gerade im Urlaub sein, aus irgendeinem Grund nicht im Verteiler sein, oder aber die Email mit der Einladung vor lauter Stress unter den Tisch gefallen sein, findet ihr alle Informationen hier.

Wir freuen uns darauf, zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Februar in Karlsruhe begrüßen zu dürfen!

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LVT Februar 2018 in Karlsruhe

Die Planungen für die kommende Landesvolontärstagung laufen auf Hochtouren. Als Beweis folgt ein Schnappschuss von unserem letzten Vorbereitungstreffen:

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Unsere anfangs noch losen und kühnen Ideen nehmen zunehmend Gestalt an, sodass wir uns heute schon darauf freuen, Euch am 1. und 2. Februar 2018 ein aufregendes und abwechslungsreiches Programm bieten zu können: Rund um das Thema der Tagung „Türen öffnen: Öffentlichkeitsarbeit und Vermittlung in Kulturinstitutionen“ erwarten euch Grundlagenvorträge sowie vertiefende Themenvorträge von echten Profis der Branche. Wie verändert die Digitalisierung die Öffentlichkeitsarbeit, welche neuen Herausforderungen stellt sie an die Vermittlung? Was müssen neue Angebote leisten, damit (potentielle) Besucher bedarfsgerecht erreicht und bewegt werden? Wie arbeiten Kulturmuseen, wie Naturkundemuseen? Zahlreiche Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten zur Vertiefung der Thematik. Diskutiert über den Aufbau und den Nutzen eines Kindermuseums, lernt die Vernetzung der #museumsbande kennen und erlernt die Dos and Don’ts bei der grafischen Gestaltung von (Print-)Medien. Natürlich gibt es auch wieder Führungen, wie wäre es beispielsweise mit einem Rundgang durch die Volontärsausstellung „Zweck fremd?! Den Dingen auf der Spur“? Nach dem Programm dürfen wir natürlich wieder eifrig networken und Erfahrungen austauschen!

Demnächst erhaltet Ihr die Anmeldung – wir freuen uns auf Euch!

„Collection Studies and Management“ – Noch bis 20. Oktober bewerben!

An dieser Stelle möchten wir euch gerne auf den berufsbegleitenden MA-Studiengang „Collection Studies and Management“ aufmerksam machen. Der von der Donau-Universität Krems per Blended Learning (E-Learning) angebotene Universitätslehrgang vermittelt das Know-how, um auf die Herausforderungen im modernen Museumsbetrieb zu reagieren. Bewerbungsschluss für den Studiengang ist der 20. Oktober, alle weiteren Infos dazu findet ihr HIER.

Studiengangsleiterin ist die ehemalige Volontärin Dr. Barbara Margarethe Eggert, die den aufmerksamen Leserinnen und Lesern dieses Blogs bereits bekannt sein dürfte (siehe HIER).

Am Montag, den 16. Oktober ab 20 Uhr beantwortet Barbara M. Eggert per Headset/Mikro bzw. Chat gerne alle Fragen rund um den MA-Lehrgang. Es wird um Voranmeldung per Mail gebeten unter barbara-margarethe.eggert@donau-uni.ac.at.

Zweck fremd?! – Eine Ausstellung von Volontären für Volontäre (und für alle anderen auch)

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Am Freitag, den 29. September eröffnet die Ausstellung „Zweck fremd?! Den Dingen auf der Spur.“ Das klingt nun erst einmal nicht sonderlich aufregend, haben wir in unserem Alltag doch immer mal wieder mit Ausstellungen und ihren Eröffnungen zu tun. Nun handelt es sich allerdings um eine Ausstellung, die eigenständig von den Volos des Badischen Landesmuseums erdacht und kuratiert wurde. Vom ersten Konzept über die Objektrecherche, das Schreiben von Katalog- und Objekttexten bis hin zur Ausarbeitung eines Begleitprogramms und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – alles lag in der Hand der zehn Volontärinnen und Volontäre.

Im Fokus stehen dabei Dinge, die zwar recht hübsch anzuschauen sind, gleichzeitig aber sonderbar und fremd erscheinen. Sinn und Funktion dieser Artefakte erscheinen auf den ersten Blick unergründlich. Dennoch dienten sie einst alle einem bestimmten Zweck – diesen gilt es nun in der Ausstellung im Schloss Karlsruhe wiederzufinden. Die Exponate sind ebenda auf die Sammlungsausstellungen von der Antike bis zur Gegenwart verteilt und laden die Besucherinnen und Besucher ein, über die einstige Bedeutung zu rätseln.

Nach monatelanger Vorbereitung, endlosen Grundsatzdebatten und viel Herzblut eröffnet endlich die Ausstellung im Gartensaal des Karlsruher Schlosses.

Und ihr seid alle herzlich eingeladen!
Freitag, 29. September, 18 Uhr, Schloss Karlsruhe
http://www.landesmuseum.de

[Eigenwerbung aus]

Michael

Freundliche Übernahme und ein Save the date

Hallo, Hello, Salut, Hola, Hei, Merhaba und Salām!

Schloss

Bei der letzten LVT in Mannheim wurden wir – Till aus dem Karlsruher Naturkundemuseum und Michael aus dem Badischen Landesmuseum – als neue Betreuer des Blogs gewählt. Wir haben uns überaus gefreut und möchten euch in Zukunft mit Informationen, Anregungen und Gedanken rund um das Thema Volontariat im Museum sowie Anekdoten über die kleinen Freuden und Probleme des (Arbeits-)Alltags versorgen. Damit das keine einseitige Sache wird, freuen wir uns über jegliche Wünsche, Ideen, Kritik und wir sind dankbar für eigene Beiträge – schreibt uns!

Mit der Übernahme lösen wir Viktoria und Carolyn ab, die in den wohlverdienten Volo-Ruhestand aufbrechen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle für das Engagement und die tollen Beiträge und viel Erfolg in der großen weiten Welt! Nachdem der Blog einige Wochen geruht hat (wie das nun mal so ist: Arbeit, Sommerurlaub, komplizierte Terminfindung, noch mehr Arbeit), wollen wir den Blog nun wieder mit Leben füllen.

Wir beginnen auch gleich provokativ mit einigen brisanten Fragen, über die wir uns beinahe täglich den Kopf zerbrechen:

Warum mag der Kurator den Pressereferenten nicht? Wie hat sich der Wandel von der Basteltante zum Kulturvermittler vollzogen? In die Ecke verkriechen oder schuldbewusst besänftigen – Was tun, wenn ein Shitstorm über das Museum zieht?

Diesen und weiteren Fragen können wir uns gemeinsam am 1. und 2. Februar 2018 stellen. Dann findet nämlich in Karlsruhe die nächste Landesvolontärstagung statt. Wir ihr sicherlich bereits richtig erahnt habt, geht es um die Bereiche Vermittlung und Öffentlichkeitsarbeit. Seid gespannt!

Till & Michael

Noch auf keinen grünen Zweig gekommen…

Bewerbungsgespräch

Stellt Dir vor, du fährst zu einem Bewerbungsgespräch und Dir wird schon bei der ersten Frage der verantwortlichen Person klar, dass sie Deine Unterlagen noch nicht einmal durchgelesen hat. Oder Du sitzt im Gespräch und wirst gefragt, warum Du im fortgeschrittenen Alter noch auf keinen grünen Zweig gekommen bist. Oder Du schickst eine Bewerbung per Mail fristgerecht (am letzten Tag) ab und erhälst als Antwort, dass sie leider nicht berücksichtigt werden kann, weil die Frist bereits vorbei war. Auf telefonische Nachfrage wird Dir gesagt, die Frist sei um zwei Tage vorverlegt worden, da schon so viele Bewerbungen eingegangen sind. Seriously??? Das sind nur drei Szenarien, die Freunden und mir passiert sind. Und sie machen mich wütend. Nicht, weil man den Job voraussichtlich wohl nicht bekommen wird, sondern weil es respektlos ist.

Man bemüht sich, keine 0815-Bewerbung zu formulieren, zahlt die Fahrtkosten selbst und sitzt gut vorbereitet und mit feuchten Händen in langen Fluren, um dann mit unverschämten oder „falschen“ Fragen konfrontiert zu werden. Selbstverständlich und glücklicherweise machen solche Erlebnisse nur einen kleinen Teil aus, doch sie sind es, die sitzenbleiben.

Habt Ihr auch schon ähnliche Erlebnisse gemacht? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

Eure Viktoria und Carolyn

Quelle Comic: http://funcloud.com/44457

Ist weniger gleich mehr?

Mit diesem Titel fand vom 3. bis zum 5. März die diesjährige Bundesvolontärstagung in Berlin statt.

BVTBerlin

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die ca. 300 Volontäre. Viele davon waren sicher genauso gespannt auf das Format „Barcamp“ wie ich, doch dazu später.

Mit dem alt bekannten und viel diskutierten – doch immer noch nicht ausdiskutierten – Thema „Was lange währt, wird endlich gut? Das Volontariat als Ausbildungsverhältnis“ startete die Tagung mit einer Podiumsdiskussion. Bei der leider mal wieder deutlich wurde, dass wir VolontärInnen selbst für eine vergleichbare Qualifikation unserer Volontariate kämpfen müssen. Denn, so Ulrike Stottrop als Vertreterin des Deutschen Museumsbundes, sei der DMB zwar führend in der Neukonzeption des Leitfadens Volontariat, jedoch bliebe die Umsetzung allein den Häusern überlassen, da der Verband keine Prüffunktion einnehme.

Unterhaltsamer waren dem gegenüber die 20-minütigen Impulsvorträge von Armin Klein (Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft am Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg), Anja Dauschek (Direktorin des Altonaer Museums in Hamburg) und Léontine Meijer-van Mensch (Programmdirektorin im Jüdischen Museum Berlin). Die drei ReferentInnen gingen den Fragen nach, wie viele Museen benötigt Deutschland überhaupt? Wie viele Sonderausstellungen kann ein Haus in einem Jahr tragen? Und können wir Sammlungen bewahren obwohl sie nicht in Museen angehäuft werden? Weniger gleich mehr war die Quintessenz von allen.

Nun zurück zum Anfang: Format „Barcamp“, viel diskutiert: Wie soll das funktionieren, wer bringt denn dort Themen ein, wie viele kommen überhaupt Samstagmorgen um 09:00 Uhr? Viele waren skeptisch, fast alle neugierig. Daher fanden sich gefühlt alle ca. 300 Volontäre am Samstagmorgen um 09:00 Uhr im Deutschen Technikmuseum ein. Viele brachten ihre Themen ein, so dass von einer „Selbsthilfegruppe von Restauratoren“ über eine Vernetzungsgruppe der Gedenkstätten bis hin zu Gruppen, die über Evaluation, Museumspädagogik oder die Frage: Volontariat/Ausbildung ins Gespräch kamen. Am Ende des Tages waren gefühlt immer noch alle dabei und die Erkenntnis des Tages: Barcamp ist ein tolles Format um die Tagungsteilnehmenden und ihre Themen in den Fokus zu rücken, den Austausch zu fördern und eine Gruppe von ca. 300 VolontärInnen zu begeistern. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team Berlin!

Folglich bleibt mir diese BVT als eine sehr gelungene und aktive Tagung in Erinnerung, bei der ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, es geht um uns…VolontärInnen!

Eure Carolyn und Viktoria

Foto: Viktoria Imhof